| Und wos sogt er, da Grimma: |
Berg-Aufstiege
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Weiter der Markierung folgend, durch den Waldsteig
stetig steiler an teilweise durch Gestaude bis zur Waldgrenze.
Hier erster Rückblick auf die Ortschaft Krungl bzw. zur Bergerwand im
Tauplitzalmgebiet.
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| Der Steig windet sich jetzt in Links- und
Rechtsserpentinen (Achtung Steinschlag) zum Absturz des
Schartenkars. Hier ist die erste kurze Rast angebracht um den Rückblick in das Hinterbergertal (Krungl, Bad-Mitterndorf) zu genießen. |
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Die Steilstufe, die den Absturz des Schattenkars
zum Kar des Strübings bildet, und nun vor uns liegt ist ungefähr
180 Höhenmeter hoch und gliedert sich in zwei getrennte Absätze. Der erste etwa 60 Höhenmeter hohe sehr ausgesetzte Absatz wird mittels starker Drahtseilsicherung versichert bzw. auch mit eisernen Stiften (teilweise schon verbogen deshalb Achtung bei Nässe). Hier ist auch beim Abstieg Vorsicht geboten. Der zweite etwas flachere und etwas zurückliegende hat ebenfalls Drahtseilversicherung und ist schon für etwas Geübtere eine Genusskletterei. |
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Nach dem Durchstieg befindet man sich im großartigen Schattenkar. Hier ist die zweite Rast angebracht. Außer den bereits erwähnten beeindruckenden Rückblick ist hier rechts in der Aufstiegrichtung der Vorberg Stierkarkogel (2285 m) bzw. auch die steilen Platten der "Heil" vom Schartensitz (2320m) und links der Lärchriegelkamm (In früheren Zeiten eine Aufstiegsvariante) zu sehen. |
| Iin den siebzigern Jahren wurde hier eine Platte für ein Hubschrauberrettung angebracht. Bis in den Spätsommer liegt hier auch noch der gepresste Lawinenenschnee im Kar , wobei beim Abstieg hier so mancher eine gepflegte Rutschpartie machen kann. |
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Der angelegte Schotterweg führt nun unter den Riesenplatten, der Heil und der überhängender Schartenspitzes vorbei im Bogen nach links gegen die Gewände des hohen Grimmings, dass bei jener Stelle erreicht wird, wo eine steile Felsrinne die zusammenhängenden "Trogwände" durchbricht. |
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Gleichzeitig hat man hier einen herrlichen Anblick
zurr Schartenspitz (links) und nach vor blickend ist die große Grimmingscharte 2032 m zu sehen (rechts) |
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Hier wird üblicherweise eine kurze Rast gemacht, bevor man die großen Gewände des Grimmings in den Angriff nimmt. |
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Weiters steigt man zuerst nach links neben die Schlucht vorbei beim Marterl von Prov. Schuy, der hier am 20.Juli 1988 verunglückt ist, in eine grasige Rinne etwa 300 m hoch hinaus. | ![]() |
| Das Mittelteil kann man nicht als schwer bezeichnen
und ist gut markiert, jedoch ist es hier auch etwas Steinschlag
gefährlich. Nach einer längeren rechts Querung ( hier erscheinen
bereits die ersten Gipfel der Niedern Tauern über den Grimminggrat)
erreicht man durch einer kurzen Felsschlucht das Marterl von Resch
der hier am 20. juni 1948 bei einem Bergrettungseinsatz verunglückt ist. |
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Wiederum durch Felsrippen nach links querend, erreicht man eine etwas ausgeseztere Kletterei (Neuerdings sind hier auch Steilseile gespannt) die Hochfläche des N.W.Grates des hohen Grimmings. |
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Vorbei an der Biwackschachtel (nur für Notunterkünfte gedacht) und weiter über die mäßig ansteigend Gipfelfläche, ist man in einer ca. 1/4 Std. am höchsten Punkt 2351m angelangt. | ![]() |
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BERG HEIL! |
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Von Pürgg (Grimmingbrücke) über den Lärchkogel in ARBEIT |
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Von
Kalchau auf den kleinen Grimming (Steinfeldspitze) in
Arbeit.. |
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Von
Kalchau Über die N-Wand des Großen Grimmings E. Von Klachau über die N.—Wand des Großen Grimmings ( direkt zum Gipfel ohne Berührung des Multerecks. Sehr schwierige Kletterei, etwas leichter als Weg F über die N—Wand des Multerecks ( etwa 5 St.) Dieser Anstieg vollzieht sich durch die zweite w. des Anstiegs F gelegene Schlucht, dort wo der Schuttstrom am höchsten in die Wände zieht. ( Auf diesem Wege wahrscheinlich Wasser den ganzen Sommer in der Schlucht.) Von Klachau auf der Straße nach Irdning, bei der Tafel „ zum Grimming" r. ab, über eine Wiese zum ersten Heustadel, nach 1 auf Steigspuren an den Auslauf jenes Geröllstromes, der am höchsten zu den Wänden hinaufzieht (Schneefleck) In der hier mündenden Schlucht aufwärts, bis sie sich zu einer Rinne verschmälert, und in dieser bis zum Abschluss einer mit Lehm erfüllten kleinen Nische unterhalb der lotrechten Wand, in der ein auffallend gelb gefärbten Abbruch ein markantes Richtungszeichen gibt (2 St.). Nun nach 1. über die Platten und schräg 1. aufwärts zu einem kleinen Überhang der den Weiterweg vermittelt schwierig. Nach Überwindung mehrerer Schwierigkeiten aufwärts bis zu einem Schneefleck (Wasser) und sehr schwer über die lotrechte Wand; in derselben Richtung aufwärts zu Schrofen, die eine prächtige Kletterei bieten, schließlich über schräg r. aufwärtsziehende Plattenbänder zu einem stielen Schuttkar, von dort wieder schräg r. aufwärts über die gut kletterbaren Platten zur Gipfelfläche und in wenigen Minuten zum Gipfelkreuz. |
Grimming
Ost-West-überschreitung Kurzbeschreibung
nach Prof. Heinrich Zemann, Stainach. Empfehlenswerter Ausgangspunkt die
Biwakschachtel; Zustieg von Kulm 2.30–3 Std.; von Trautenfels 4–5
Std., ab Grimminghütte 3–4 Std. Oder vom Hubschrauber-Landeplatz im
Schartenkar direkt in die Grimmingscharte bzw. zum Schartenspitz. Die
überschreitung: Kletterroute; jedoch nicht immer fester Fels. Vom
Grimming (2351 m) südwestseitig über Schrofen und Bänder absteigend in
die Grimmingscharte (2159 m). Aus ihr den schmalen begrünten
Grataufschwung (II+) aufwärts, dann leitet ein Kamin (labiles Blockwerk)
zur waagrechten Gipfelschneide des Schartenspitz (2328 m); Gipfelkreuz mit
Buch. Westseitig absteigend in eine markante Scharte; hier nordwärts
durch eine schmale Rinne absteigen und nordseitig – Vorsicht bei
Schneeresten! – zur Heilscharte (2180 m) queren. Der folgende
Steilaufschwung (III-) leitet zum Steinfeldspitz (2290 m). Diese in der
überschreitung schwierigste Passage kann nordseitig in leichtem Gelände
umgangen werden, wobei man schon vor der Heilscharte ausquert. Der Kleine
Grimming (2285 m) wird unschwierig überschritten. In mehreren Auf- und
Abstiegen werden Elferscharte und Steinfeldscharte durchquert; über den
Zwölfer (2146 m) erreicht man die Manndlscharte, das Krautschwellereck
und die St. Martiner Scharte (1750 m). Nun südseitig absteigend
nach St. Martin. Die gute Küche im Gasthof Mayer belohnt jeden "überschreiter".
Gehzeit ab Grimminggipfel 6–7Zurück zum Anfang dieser Seite |
Von
Klachau über die N-Wand des Multerecks

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D. Von Klachau durch die „Kalte ( Breite) Rinne" . Sehr
mühsam und nur sicher schwindelfreien Felskletterern zu empfehlen ( etwa
5 St.) . Von Klachau oder von Kulm (im letzten Falle bei der Wegteilung im
Wald 1 abbiegen!) pfadlos durch den Wald an die große Schutthalde, der
„Breitriese", am Fuß der „Kalte Rinne") . Nun durch diese
selbst stiel und mühsam empor (Achtung auf hinaus an den Fuß eines
steilen, mit Rasenpölstern besetzten Felshangs, der ohne Schwierigkeit
auf die Hochfläche in der Mulde zwischen Multereck und Großem Grimming
bringt). Nunmehr leicht nach r. zur Gipfel. (Im Abstieg ist zum Finden des
richtigen Einstiegs große Achtsamkeit erforderlich! Nicht ratsam!) |
Von Klachau über die N-Wand des gro0en Grimmings . Von Klachau über die N.—Wand des Multerecks .Sehr schwierige,
steinfallgefährliche Kletterei ( von Klachau etwa 6 St. .) Wenn man von
der Station Klachau die massige N-Wand des Grimming betrachtet, fällt
eine seichte, plattige Rinne auf, die von r nach 1 gegen den Gipfel des
Multerecks emporzieht Hierbei liegt, von Klachau aus gesehen, der Einstieg
in dieselbe in der Falllinie des Gr. Grimmings der Ausstieg jedoch n. in
der Falllinie des Multereckgipfels. Man wendet sich von Klachau zuerst auf
der Straße gegen Irdning, bis man den Geröllstrom erreicht, der vom
untern Ende der erwähnten Rinne bis nahe an die Straße herunterzieht;
Über diese Schutthalde und durch spärliche Krummholzbestände mühsam
direkt zum ( 1—1.1/2 St.) Einstieg hinauf; derselbe erfolgt einige Meter
1. neben der eigentlichen Rinne in plattigen, nicht sehr steilen Felsen (
Steinfallgefahr), die sich bald ebenfalls zu enger Rinne austiefen , über
kurze Kamine bis zu dem ersten flachern Vorbau, wo sich die beiden
Rinnenäste wieder vereinigen . Nun immer in der vom Steinfall
glattgeschlagenen Rinne weiter die sich bald sehr steil aufschwingt und zu
kurzen Kaminen vertieft; durch diese Kamine teilweise schwierig ( r.
kolossale Plattenschüsse) wieder auf ein ebenes Schluchtstück (
Steinmann). Die Wände treten nun ganz zusammen und bilden einen
senkrechten, glattwandigen, überdies nassen Kamin, der oben mit
gewaltigem Überhang abschließt. An der 1. Wand (schwierig!
Kletterschuhe!! Unfallstelle Ed. Gütls) an winzigen Haltepunkten hinauf
zur Fortsetzung der Rinne, die nun in leichter Kletterei verfolgt wird.
Ungefähr in der Falllinie des Multereckgipfels verlässt man sie nach r.
und stiegt über steile Bänder und brüchige Felsstufen, zuletzt über
Rasen direkt zum Multereck hinauf ( etwa 3-4 St. Vom Einstieg); Von dort
längs des Kammes zum Gipfelkreuz des Grimming ( ½ St.); sehr
eindrucksvolle im untern Teil wohl auch sehr steinfallgefährliche Tour. |
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Von Untergrimming über
das Multereck |
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H. Von Trautenfels über den Tressensattel auf die „Grasleiten" und das Multereck. Etwas mühsamer als Weg I durch die Schneegrube auf die Grasleiten, aber nicht schwierig ( etwa 6 St. Von Trautenfels. Von Trautenfels wie bei 5, Wegrichtung I in 1.3/4—2 St. , Bis wenige hundert Schritte vor Erreichen des Kessels der Hochaignerau nach dem „Auböndl" schräg r. der Waldweg zum Tressensattel hinaufführt. Hier verfolgt man den gegen das Multereck hinaufziehenden Rücken an der Weißen Wand ( unterhalb derselben versteckt gelegen ein Jagdhaus) vorbei bis zu einer Wegteilung ( knapp vorher mündet von r. her der Weg G, s. oben, von Untergrimming in unsere Wegrichtung.) |
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H. Von Trautenfels über den Tressensattel auf die „Grasleiten" und das Multereck. Etwas mühsamer als Weg I durch die Schneegrube auf die Grasleiten, aber nicht schwierig ( etwa 6 St. Von Trautenfels. Von Trautenfels wie bei 5, Wegrichtung I in 1.3/4—2 St. , Bis wenige hundert Schritte vor Erreichen des Kessels der Hochaignerau nach dem „Auböndl" schräg r. der Waldweg zum Tressensattel hinaufführt. Hier verfolgt man den gegen das Multereck hinaufziehenden Rücken an der Weißen Wand ( unterhalb derselben versteckt gelegen ein Jagdhaus) vorbei bis zu einer Wegteilung ( knapp vorher mündet von r. her der Weg G, s. oben, von Untergrimming in unsere Wegrichtung.) |
| I. Von Trautenfels durch die Schneegrube auf die „Grasleiten"
und das Multereck. Nicht schwieriger und auch sicherer als der Weg von
Klachau, aber doch mühsamer und länger. Ungemein aussichtsreich;
ausgesprochene Kletterstellen sind auf diesem Weg überhaupt nicht
vorhanden. Wegbezeichnung vom Ende des Jagdstieges in der Hochhaignerau
bis auf den Gipfel (etwa 6 St.). Vom Schloß Trautenfels auf dem Kamm auf
ebenem, prächtigem Fahrwege, dann immer den Waldrücken entlang,
allmählich ansteigend zum Hochaignergut. Weiter auf schönem Jagdstieg
Tressens hinan; Dann wendet sich der Weg nach N. Hier genießt man einen
prächtigen Blick auf das Ennstal. Bald treten wir in den Laubwald und
erreichten über den Boden des „Aubödls" nach etwa 300m den Kessel
der Hochaignerau (1.3/4—2 St.), in welche die Schneegrube mit einer
hohen Waldstufe zur Hochaignerau abstützt. Eine schmale, grüne Rampe
schräg durch die Waldstufe (Schaffersteig) vermittelt den Anstieg zur
Schneegrube. Mit Erreichten der Hochaignerau endet der breite bequeme
Jagdsteig. Wir werden uns angesichts der vom Grimming und der Großen
Schneegrube herabkommenden Mulde nach 1. und streben auf dürftigem Pfad
durch Gestrüpp in w. Richtung der Einsenkung zu. Über eine steinige
Grashalde geht es bis an den Fuß der Felsen. Hier halten wir uns entlang
derselben etwas nach r., erklimmen dann, geradeaus ankletternd, die
plattigen, karigen Felsstufen und gelangen so auf eine Terrasse, wo wir in
einer Höhlung eine Quelle finden (20 Min).<Im Frühjahr prächtiger
„Petergstamm" (Primula auricula) Von hier etwas r. haltend den
roten Zeichen nach, zuerst über steile, ausgewaschene Karenplatten, dann
über grobes Geröll zum untern Ende des Firnfeldes (3/4-1St.). Wir halten
uns nun ganz am n. Rand des Schneefelds der n. Schneegrube und wandern auf
absinkende Kamm der „Grünen Grasleiten" hier abbricht, hinan.
Gipfelfläche sö. Absinkt und das Firnfeld in zwei Teile, die Südliche
und Nördliche Schneegrube, teilt, treten die Wände des genannten
Multereckkamms nach N.zurück und geben den schmalen hoch oben
eingebetteten Kessel des „Obern Kast", der den weitern Anstieg
vermittelt, frei. Um diesen zu erreichten werden wir uns nach r.,
erklimmen unschwierig von 1. her eine plattige steile Wandstufe, mit der
die Mulde des Obern Karst gegen die Nördliche Schneegrube abbricht. Wir
betreten dann die Mulde an ihrem 1. untern Ende, durchqueren sie schräg
nach r.,erklimmen die r. Hand befindlichen, steilen rasendurchsetzten
Felshänge und gewinnen so den S.- Kamm des Multerecks an der „Steinigen
Grasleiten", auf dem bei einem Bande der „Grasleiten" die
Wegrichtung G von Untergrimming wie auch die mit Weg G gleichlaufende
Wegänderung H unseres Weges von Trautenfels vom Auböndl über den
Tressenstattel und den S.-Grat einmündet. Über diesen aussichtsreichen
Rücken geht es mit prächtigen Tiefblicken nach NO. Und S., teils über
rasendurchsetzten Fels rasch hinan zum Hauptkamm und zum Rücken des
Multerecks (3 St. Von der Quelle). Weiter über die anfangs noch felsige
Schneide, wobei die einzige schmale Stelle n. umgangen wird, zu dem bald
sich zu einer Hochfläche verbreiternden Rücken und zum (3/4 St.) Gipfel
des Gr. Grimmings. Zurück zum Anfang dieser Seite |
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Von
Trautenfels über den Schneegrubengrat. L. Von Trautenfels über den Schneegrubengrat. Schwierige Klettertour. Nur für tüchtige Felskletterer ( 6-6.1/2 St.). Der Schneegrubengrat ist der den obern Teil der Gr. Schneegrube in zwei Abschnitte teilende Felssporn, welcher auf die Gipfelfläche zwischen Grimming und Multereck leitet. Von der Quelle am Fuß der Gr. Schneegrube ( hierher wie bei I von Trautenfels in 2. ¼ St. ) über Schutt, dann über immer steiler werdende Schneelager in die 1. Ecke des hintersten von steilen Wänden umstandenem Winkels der n. Schneegrube (2 St.).Hier Einstieg in die Felsen. Dieser gestaltet sich je nach der Höhe des ansetzenden Firns mehr oder weniger schwierig: Über eine Steilstufe und eine geneigte Platte, die nach 1. erklettert werden erreicht man bald das unterste der vielen, von r. nach 1. gegen die Gratkante emporziehenden Bänder, das man bis zur Höhe verfolgt. Längs der Gratkante erklettert man dann die Wandstufen der übereinander gelegenen Bänder. Eine der obersten Steilstufen lässt sich an der Gratschneide nicht erklimmen: man wendet sich hier etwas nach r., gewinnt eine Einsenkung in der Wand, durch die man zum nächsten Band unschwierig hinaufgelangt. Nun geht es abwechselnd über Geröll, Platten und immer breiten werdende Bänder in mäßigerer Neigung nach 1. hinan, bis man den Gipfelkamm etwa halbwegs zwischen unseres die beiden Schneegruben teilenden Grates gewinnt (2 St. Vom Einstieg). Nun 1. über die Hochfläche anfangs eben dann ganz sanft ansteigend, in 10 Min. Gipfel des Großen Grimmings. |
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Von
Trautenfels über den Ost-Grat des Hochgrimmings.t |
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Von
St. Martin a.d. Enns durch die Wolkengrube O. Von St. Martin a. d. Enns durch die Wolkengrube. Schwierige Kletterei, ähnlich der vom Gratübergang vom Grimming zum Stierkarkogel (etwa 6 St.). Die Wolkengrube ist das Kar, das zwischen dem S.-und dem SO.- Grat eingebettet ist. Man erreicht sie von St. Martin a. d. Enns wie bei Weg P zum SO.- Grat, nur hält man sich zuletzt nach r. und gewinnt so in etwa 3 St. Die Wolkengrube. Man steigt hiebei von der Straße bei Nieder- Suttern pfadlos über den steilen, waldigen Rücken, der den aus der Wolkengrube herabziehenden Graben ö. (r.) begrenzt. Die r. Begrenzungswand des innersten Karst wird in der Mitte von einer Schlucht durchzogen, die in ihrem unteren Teil als Kamin überhangend endigt. Eine halbe Seillänge 1. davon durch eine steile, seichte Rinne, die sich nach wenigen Metern kaminartig vertieft, aufwärts. Dort, wo sich der anfangs erwähnte Kamin gabelt, durch den 1., etwas überhangenden Ast und die folgende plattige Verschneidung hinauf in die hier beginnende breite Schlucht. Über Wandeln und Rinnen in ihr empor zu einem Loch. Durch dieses hindurch und auf schmalem, grasigem Band an einer Höhle vorbei nach r. auf die Felsrippe, welche die Schlucht r. begrenzt. Nun immer gerade hinauf bis zum Ende der Schlucht und Rippe (St. Vom Einstieg). Hier quert man, anfangs Steigspuren folgend, durch Latschen und über grasige Hänge wagrecht nach 1., bis die plattige Rinne, die aus dem innersten Karwinkel nach r. emporzieht, an ihrem oberen Ende erreicht wird. Jenseits durch eine Verschneidung auf ein Köpfel und weiter über schöne Bänder und Gras querend in die Mulde, welche die obere Fortsetzung der Wolkengrube bildet (1/4 St.). Nun geht es meist über Geschröf aufwärts und zum Gipfel, indem die unter demselben befindliche steile Wand und die darauf folgende Gratrippe direkt erklettert wird. (Zusammen etwa 3 St. Vom Einstieg.) Wegänderungen sowie Ausstiege auf dem O.- oder SO.- Grat sind im obern Teil überall leicht möglich. |
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Von St. Martin a.d.
Enns über den SO-Grat. P. Von St. Martin a. d. Enns über den SO.- Grat. 8 St. Landschaftlich großartiger, langer und schwierigster Anstieg. Die Tur darf nur von erprobten Felskletterern ausgeführt werden. (Dauer der Kletterei etwa 5 ½ St.). Von St. Martin a. d. Enns auf der Straße etwa 200 Schritte ö. weiter, dann nach 1. über eine Wiese und pfadlos durch den Wald gerade aufwärts, zuletzt durch Latschen an den Fuß des SO.- Grat (2 ½ St.). Der Grimming entsendet gegen das Ennstal zwei Grate: der eine knapp beim Gipfel ansetzende ist der O.- Grat, während der SO.- Grat seinen Ansatz w. vom Gipfel nimmt und mit einer Reihe wilder Türme sich nach S. absenkt. Der Einstieg in die Felsen vollzieht sich durch eine Schlucht, die r. von dem am weitesten in den Schutt vortretenden, krummholzbewachsenen Felssporn herabzieht. Unten hat die Schlucht zwei steile Absätze, dann biegt sie, sich verflachend, etwas nach 1. und bringt auf eine breite Terrasse, aus der sich der Grat steil aufschwingt. Das folgende Gratstück wird w. über Rasen und später folgende leichte Schrofen umgangen und die Grathöhe selbst erst vor dem Steilaufbau des ersten Turms betreten. Nun entweder schwierig auf der höchsten Linie über den plattigen Turm oder besser durch einen Riß in die Scharte hinter dem Turm. Auf der Grathöhe schwierig in schönem, plattigem Fels bis vor einen schlanken 20m hohen Turm. L. von der Gratkante zieht ein 4m hoher Kamin empor, der in eine brüchige Rinne übergeht, die bald auf die Höhe des Turms leitet. Nun leicht in die nächste Scharte. Der folgende Turm ist gespalten. Zu ihm klettert man von r. vorerst in schönem Fels nahezu lotrecht hinauf; dann in sehr brüchigem Geistein, in dem ein schwieriger Überhang zu bewältigen ist, gerade aufwärst in den Spalt des Turmes, durch diesen und jenseits durch einen 20m hohem Blockkamin in die nächste markante Scharte. Nach Überkletterung oder 1.seitiger Umgehung des folgende spitzen, plattigen Turms steht man vor einem gewaltigen Gratabbruch (bis hierher vom Einstieg 3 St.). Nun auf schönem Rasenband nach r., in ö. Richtung ziemlich tief absteigend, bis sich die Möglichkeit bietet, über Schrofen auf ein höheres Band emporzuklettern, das steil nach 1. aufwärst zieht und höher oben in eine Steilrinne übergeht. Über eine brüchige Stufe erreicht man ein zweites Band, das sich ebenfalls zur steilen Plattenrinne vertieft und auf die Grathöhe zurückbringt, u. zw. Unmittelbar oben dem gewaltigen Abbruch. Geraume Zeit geht es nun auf den gut gangbaren Grat empor, bis sich ein mächtiger Turm in den Weg stellt. R. neben der Kante geht es in steilem, sehr brüchigem Fels schwierig hinauf, über Schrofen auf die Höhe des Turms über Rasen in die nächste Scharte. Der Grat biegt hier etwas nach r. ab. Zwei plattige Zacken sind noch zu überklettern und dann ist die letzte Gratscharte erreicht (2St). Nun knapp r. neben der nach W. weit überhangenden Gratkante in schöner Kletterei hinauf zum Ausstieg auf die Hochfläche und mit wenigen Schritte r. ö. zum Gipfel (1/2 St.). Zurück zum Anfang dieser Seite |
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Q. Von St. Martin a. d. Enns durch die Große Jausengrube und durch die S.- Schlucht (Zinnoberrinne). Sehr schwierige Kletterei (etwa 7 St.). Vom Bahnhof St. Martin n. durch Hochwald und daran schließende Latschenhänge sehr mühsam und pfadlos empor in das große, trümmererfüllte Kar der „Gr. Jausengrube", das vom S.- Grat des Gr. Grimmings und der SO.- Wand des Schartenspitzes eingeschlossen ist. Aus dem r. obern Winkel in die große Schlucht, die „Zinnoberrinne", die 1. vom S.- Grat steil zum Gipfel emporleitet (etwa 3-3 ½ St. Von St. Martin). Vorerst nun im Grund der Schlucht über steilen Schnee, dann auf einer Felsrampe an der im Aufstieg r. Schluchtwand schwierig empor und oberhalb des ungangbaren Stückes wieder zurück in die nach oben seichter werdende Schlucht; nun in derselbe fort (Steinschlag!) bis unter einen großen, schon von unten bemerkbaren rotgelben Überhang. Hier nach 1. heraus in eine seichte, mit der Schlucht gleich verlaufende Rinne, die so lange verfolgt wird, bis sie sich in der Schluchtwand verliert. Auf schmalem Band kurzer Quergang nach 1. und über steile, rasendurchsetzte Schrofen gerade empor zu einer kleinen Scharte im Verbindungsgrat zwischen Gr. Grimming und Schartenspitz und über diesen in 10 Min. zum Gipfelkreuz des Gr. Grimming (3 1/2-4 St.). |
Der Schartenspitz (2328 m) Er
ist der zweithöchste, jedoch formschönste und zugleich am schwierigsten
erreichbare Gipfel im Grimmingstock. Der westlich der Scharte aufragende
Felsturm hat im Gipfelbereich eine steile Felsplatte und wirkt insgesamt
kühn geformt. Der Schartenspitz wurde im Jahre 1888 ersterstiegen: Dr.
Eduard Suchanek mit Matthäus Lieber vlg. Hiesl erreichten ihn von Westen
her, also vom Kleinen Grimming und über die Heilscharte, wie sie folgend
schildern: "Das erste Stück des Grates – von diesem gegen den
Schartenspitz hin – wurde unterhalb auf einer Terrasse an der Nordseite
umgangen. Der Abstieg wurde über die Scharten (Anm.: die Grimmingscharte)
genommen, die 300 m tiefe Depression zwischen Schartenspitz und Grimming."
Die zweite Ersteigung gelang M. Lieber am 4. August 1889 und mit einem
Kameraden. An der dritten Ersteigung – am 9. August 1889 – waren Georg
Geyer und Sigmund R. sowie Hartmann mit wieder M. Lieber beteiligt. Die
erste Alleinbegehung und zugleich vierte Besteigung gelang Dr. Fritz
Benesch im September 1891. Benesch erreichte den Schartenspitz von Osten
her, aus der Grimmingscharte, und setzte die Tour über den Kleinen
Grimming zur St. Martiner Scharte fort. |